Ich habe den Dankesbrief und den Newsletter des Gebetshaus München gestaltet und mir das Fotoarchiv angeschaut, um passende Fotos zu finden. Dabei sind mir einige wunderschöne Fotos von Menschen im Gebet und in Anbetung aufgefallen.
Diese haben mich zu einer neuen Serie inspiriert. Hier sind die ersten 3 Exemplare.
Dazu gibt es schöne Zeitraffervideos, wie ich die Buntstifte mit Wasser vermalt habe, die ich euch nicht vorenthalten will.
Klick auf das Bild, um das Video auf YouTube zu sehen!
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Am 25.10.2025 hatten wir den dritten besonderen Abend von “Gebetshaus Kreativ“, diesmal war ich hauptverantwortlich und das Thema war “Heilung durch Kunst“. Was für ein wunderbarer Abend das doch war. Wir waren um die 14 Leute, davon 3 Männer. 90 % der Besucher waren zum ersten Mal im Gebetshaus München, es waren sehr viele Nationen vertreten, Ungarn, Brasilien, Kuba … Eine Frau war aus Kiel, die gerade im Gebetshaus Augsburg eine Schulung macht.
Zu Beginn habe ich einige Heilungszeugnisse von meiner Kunst erzählt und dann einige Bilder im Raum verteilt mit den jeweiligen Geschichten dazu und einem QR-Code, um die ausführliche Geschichte lesen zu können (die letzten Posts hier im Blog erzählen einige dieser Geschichten). Ich hatte einige Bibelverse über Heilung rausgesucht und ausgedruckt.
Ich habe die Besucher angeleitet, wie sie nun kreativ werden können. Wir starteten mit einer wunderbaren Livelobpreissession (Silke und Susanne (die beiden anderen Leiterinnen dieses Formats) wurden von Bernhard vom CVJM unterstützt, der wunderbar mitfloss). Dann hatte ich eine (gepriesene) Lobpreisplaylist, während die Leute kreativ werden konnten.
Es war schön zu sehen, wie die Leute nach und nach sich an die Tische setzten und wunderbar kreativ wurden. Einige griffen die Bibelverse auf, eine Frau malte für ihren Vater, der vaterlos aufwuchs. Sie schrieb ihm einen Brief, der ihn darauf hinwies, dass er in Gott dem Vater ja einen Vater hätte und lud ihn ein, Jesus anzunehmen. Ich fand es schön, dass auch Leute kreativ wurden, die anfangs zögerten.
Einige hatten auch Bilder für andere im Raum. Eine Frau gestaltete mir eine Karte mit einem Dankeschön. Sie hatte damit gehadert, ob Gott wirklich durch Kunst heilen würde. Meine Zeugnisse waren ein Rhemawort für sie.
Der Austausch am Schluss war so berührend. Allein der unterschiedliche Ausdruck der Kreativität, der sichtbar wurde. So krass wie Gott gesprochen hat. Es war schon sooo spät und wir konnten unseren begeisterten Debrief gar nicht aufhören … Hammer!
Ein kleiner Einblick in den Abend:
Klick auf das Bild für ein kurzes Video des Abends
Was für eine krasse Gebetsschicht das gestern im Gebetshaus München war!
Neue Gebetsschicht für Kunst im Gebetshaus München
Seit Anfang September haben wir neue Gebetsschichten. So beten wir jeden Donnerstag für Kunst, Künstler und Medien. Wir sind ein sehr kleines Team. So gestalten wir die Abende zusammen. Die erste Stunde zum Thema “Identität” ab 19:00 und ab 20:00 dann das Thema “Kunst“. Ich fühle mich sehr geehrt, dass “mein” Thema in die Gebetsschichten aufgenommen wurde, habe aber doch großen Respekt davor, ob wir das mit so einem kleinem Team jede Woche stemmen können.
Wie krass der gestrige Abend dann doch war. Die Gebete beim Thema Identität haben sehr gut zu denen für Künstler reingepasst.
Der Aufhänger für den Fürbitteteil
Als Aufhänger für den Fürbitteteil habe ich mein Bild “Die Geburt eines tanzenden Sterns aus Geborgenheit” genommen. Es entstand während eines Schreibseminars, indem es darum ging, wie wir Schriftsteller (Künstler) im Reich Gottes sein können.
In der Welt gibt es den Gedanken, dass man nur kreativ sein kann, wenn noch Schmerz in einem ist. Ausgedrückt durch den Satz von Friedrich Nietzsche aus “Also sprach Zarathrustra”: “Es muss noch etwas Chaos vorhanden sein, um einen tanzenden Stern gebären zu können.“
Daher nehmen viele Künstler Drogen, sind alkoholabhängig, depressiv und suizidgefährdet. Viele sind daher an einer Überdosis gestorben und haben Selbstmord begangen. Was wäre gewesen, wenn sie geheilt worden wären, Geborgenheit erlebt hätten, was für tolle Kunst könnten wir jetzt noch von ihnen haben?
Als Christen kennen wir genauso Schmerz, haben Enttäuschungen erlebt. Wir verschweigen das nicht, aber wir haben einen Ort für Heilung und Trost und haben vor allem eine Hoffungsperspektive.
Daher habe ich dann das Bild gemalt: Die Geburt eines tanzenden Sterns aus Geborgenheit heraus!
Was ist in der Stunde passiert?
Wir hatten an diesem Abend zum ersten Mal einige Besucher dabei. Da wir keinen Livelobpreis in dieser Stunde hatten, habe ich einige Songs ausgesucht. Unter anderem war da “Garden” von Misty Edwards dabei. Als ich das Bild vorstellte, um das es gehen sollte, stieß eine Besucherin einen Jubelschrei aus…
In dem Fürbitteteil haben wir für Heilung von Zerbrochenheit, Schmerz, Depression gebetet, wo wir als christliche Künstler nicht ausgeschlossen sind: „Er heilt, die zerbrochenen Herzens sind, und verbindet ihre Wunden.“ (Jes 61,1)
Während wir beteten spürte ich wie das Herz Gottes für die Künstler bricht, Er kennt die Zerbrochenheit, die viele Künstler verspüren. Die Gegenwart Gottes war in dieser Gebetszeit so stark und intensiv, dass ich zu Tränen gerührt war.
Im nächsten Teil haben wir für Geborgenheit beim Vater, ankommen im Garten gebetet (wir hatten ja vorher das Lied gesungen). Jesus will Geborgenheit im Garten schenken, aber wir müssen dafür auch zu ihm kommen: „Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken.“ Matthäus 11, 28
Wir hatten so eine intensive Gebetszeit, dass ich meinen letzten Fürbittepunkt wegließ. Mit dem letzten Lied forderte ich uns auf, den Inhalt des Lieds in einer prophetischen Handlung auszudrücken.
In dem Lied “Love on Fire” kommt ein Part vor, in dem es heißt:
I put off all my heaviness and I put on this garment of praise
You turned my mourning into dancing
And You turned my night into day
Ich lege alle Schwere ab und Ziehe das Lobpreisgewand an Du hast meine Trauer in Tanzen umgewandelt Und Du hast meine Nacht in Tag verwandelt
So lud ich uns ein, das zu feiern, was Jesus bereits mit uns getan hat oder das in einer Handlung auszudrücken, was er noch an uns tun würde: Die Schwere abzuschütteln, das Gewand des Lobpreises symbolisch anzuziehen und zu tanzen, weil Jesus Trauer in Tanzen verwandelt. Das war eine starke Zeit, da einige von uns richtig dabei abgingen, als wir den Song dann abspielten.
Der Abend klang dann noch mit spontanem Livelobpreis aus…
Herzliche Einladung zum Gebetshaus München
Was für ein gewaltiger Abend! Wenn Du ein Künstler im Münchener Raum bist oder einfach nur ein Beter oder Fürbitter, lade ich dich herzlich ein, einmal im Gebetshaus München vorbeizuschauen! Besonders freut es mich natürlich, wenn du uns in dieser Stunde für die Kunst unterstützt.
Infos findet ihr hier auf unserer Homepage und auf unserem Telegram Infochannel: